Sonntag, 31. Januar 2016

Tag 178-184: Es wird schick

In der letzten Woche hat jeder Besuch auf der Baustelle glücklich gemacht. Denn es ging nicht nur schnell voran, es wird jetzt auch richtig schick. Der Fliesenleger war sehr fleißig - ebenso die Maler.

Im Gästebad sind nicht nur alle Fliesen verlegt, sondern die restliche Wand ist mittlerweile auch verputzt.


Das Hauptbad ist noch nicht ganz so weit, aber die Dusche ist dort schon gefliest. 


Und auch der Wintergarten erstrahlt frisch gefliest in wunderbarem Grau!


Zwar fehlt noch der letzte Anstrich, aber unsere Wände sind jetzt nicht mehr gelb, sondern weiß.


In der kommenden Woche erwarten wir unsere neue Haustür. 

Ihr seht, es wird wohnlich und der Einzug rückt in greifbare Nähe. 


Sonntag, 24. Januar 2016

Tag 156-177: Ein Lebenszeichen

Hier war es sehr ruhig - im Haus dagegen ist viel passiert. Das Jahr begann sehr stressig und heute gibt es endlich mal wieder ein Lebenszeichen von uns:


Hier sehr ihr mich hinter unserer Duschwand im großen Badezimmer. Mittlerweile ist der Trockenbau sogar schon fertig:


Dabei sieht das Bad noch am unfertigsten aus. Denn im Rest des Hauses fehlt nur noch der Bodenbelag und ein Anstrich. Es riecht sogar fast wie in einem Neubau. Optisch ist sowieso kaum mehr ein Unterschied .


An der Decke seht ihr schon die Anschlüsse für unsere Deckenstrahler. Dafür mussten wir dreimal ausmessen und markieren - und haben am Ende zum Glück die Kabel wiedergefunden. Eine Punktlandung.




Parallel dazu haben wir im Keller mit der Renovierung begonnen. Wie sich herausstellte ein weiteres Großprojekt. Und der erste Platz im Haus, an dem das Licht funktioniert.


Wir können jetzt sogar Wände verputzen. Und haben mittlerweile das ominöse Loch, eine Sickergrube, gestopft.


Aber es gibt da unten trotzdem noch viel zu tun.


Denn das Wasser hat Schaden hinterlassen. Einen anderen Raum haben wir schon wasserdicht gemacht. Unser Gästebad ist seit gestern gefliest:



Das war nur ein kleiner Auszug aus den letzten drei Wochen. Es geht in Riesen-Schritten voran. Wir halten Euch auf dem Laufenden.






Sonntag, 3. Januar 2016

Tag 148 - 155: Auf ins neue Jahr

Kaum zu glauben, 5 Monate Renovierung sind schon um. Wir sind uns sicher, in diesem Jahr wird das Häuschen fertig! Momentan geht es auch in großen Schritten voran. Das Erdgeschoss ist bereits fertig verputzt und die Decken sind dran. Mit dem Effekt, dass uns jetzt die Räume trotz normaler Deckenhöhe furchtbar niedrig vorkommen. 

Hier sieht man den Deckenaufbau ganz gut: Schienen, Dämmung und zum Schluss werden die Platten montiert.



Jetzt sieht das ganze Stockwerk fast aus wie ein Neubau.



Gleichzeitig geht es im Keller erst richtig los. Dort wartet noch eine Menge Arbeit und wir fühlen uns gleich wieder in den August zurück versetzt: Löcher in den Wänden und absoluter Rohzustand. Nur dass es knapp 30 Grad kälter ist. 




Im Keller haben wir auch ein ominöses Loch im Boden entdeckt. 



Circa einen halben Meter tief und mit Backsteinen aufgefüllt. 



Wir halten Euch auf dem Laufenden, ob wir die Kripo einschalten müssen, wenn wir bis an den Grund vorgedrungen sind ;-)


Samstag, 26. Dezember 2015

Tag 128 - 147: Es weihnachtet

Auch auf der Baustelle herrscht Weihnachtsstimmung:


Nicht nur dank dieses netten Bäumchens, sondern auch, weil das Haus jeden Tag bewohnbarer aussieht. Keine Löcher mehr in den Wänden, alles erstrahlt in wunderbarem, neuem hellgrau.


Zwischendurch ähnelte unser Bad aber eher dem Schauplatz eines fürchterlichen Verbrechens.


Der Übeltäter: Haftgrund! Leider ist der Putz so instabil, dass nicht nur dieser nötig war, um alles an der Wand zu halten, sondern im Anschluss auch Gewebe aufgebracht werden musste. Die gute Nachricht ist, dass wir das alles nicht mehr selbst machen müssen. Jetzt sind Profis am Werk. Und deshalb war von dem wunderhübschen rot, das alle Zimmer erstrahlen ließ, zum Glück ganz schnell nichts mehr zu sehen.


Bis Mitte Januar sollten, wenn alles so klappt, wie geplant, und der Heizstrahler ordentlich trocknet, alle drei Schichten an den Wänden sein und auch die Decken fertig. Dann darf der Fliesenleger kommen. Aber ein Schritt nach dem anderen. Wir werden den Urlaub zwischen den Jahren nutzen, um den Keller ein bisschen auf Vordermann zu bringen. Aber bis dahin genießen auch wir die Feiertage in vollen Zügen. 




Sonntag, 6. Dezember 2015

Tag 121-127: Das ist das Haus vom Nikolaus

Der kam heute leider nicht bei uns vorbei - wir sind entweder zu alt oder wir waren zu böse. Aber im Haus von Martin und Katha ging es diese Woche gut voran.







Die praktischste Neuerung ist die Treppe zum Dachboden. Bisher war dieser über ein wackliges Konstrukt zu erreichen, das gefährlicher war als nützlich. Statt am Treppenaufgang ist die neue Luke jetzt im Büro: größer, stabiler und schicker als zuvor.



Zwischenzeitlich hatten wir also wieder einmal ein Loch da, wo eigentlich keines sein sollte. Mit schöner Aussicht von unten ...



... und von oben.



Jetzt ist davon aber nichts mehr zu sehen.



Wie auf den Bildern zu erkennen ist, muss man sich momentan noch ziemlich warm einpacken, wenn man im kleinen blauen Haus ist. Das ändert sich aber bald, denn die Fußbodenheizung und alle Heizkörper sind jetzt fertig montiert.



Man konnte auch schon sehen, wo unsere Küche mal stehen wird:



Und sobald der Estrich halbwegs trocken ist, geht die Heizung in Betrieb. Ja genau, Estrich!  Endlich!



Zu guter Letzt haben wir auch die Fensterbänke gesetzt. Denn in einer Woche werden hoffentlich die ersten Zimmer verputzt. Bei dieser Gelegenheit haben wir mal wieder gemerkt, wie schief unsere Wände zum Teil sind.



Jetzt sind wir gespannt, wie viel sich bis Weihnachten noch tut. Der Plan ist, dass zumindest in den beiden Bädern und in der Küche Wände und Decke fertig werden. Wir werden sehen.

Sonntag, 29. November 2015

Tag 101 - 120: Gerade noch rechtzeitig ...

... bevor die Temperaturen sich unter Null häuslich einrichten, haben wir das letzte Loch in der Außenmauer unseres Häuschens gestopft: die "Balkontür" ist endlich eingesetzt. (Neben 1000 anderer Kleinigkeiten, die weder fotogen noch interessant genug für diesen Blog sind.)



Was dazu nötig ist, neben einer Tür, auf die man gerne auch mal fast 8 Wochen wartet?

Ein Rollokasten


Ein Fundament


Und schon zieht es nicht mehr im Wohnzimmer.


Währenddessen waren auch die Handwerker fleißig, die den Boden im Wohnbereich langsam wieder aufbauen. Zuerst hat der Estrichleger die Dämmung verlegt ...


... dann konnten die Heizungsbauer mit den Vorbereitungen für unsere Fußbodenheizung beginnen.


Ab morgen geht es dann ans Eingemachte: Heizungsrohre werden verlegt und der Estrich gegossen! 

Bleibt uns nur noch, Euch einen wunderschönen ersten Advent zu wünschen, mit besinnlichem Bild vom abendlichen Werkeln. Es fühlt sich trotz Chaos schon fast an, wie Zuhause. 


Montag, 9. November 2015

Tag 91-100: Der Boden der Tatsachen

Der Winter ist nicht gekommen. Gut für uns - wir müssen auf der Baustelle nicht frieren. Dafür wurden wir auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Als wir nämlich begonnen haben, den Boden im Erdgeschoss abzutragen, kam Beton zum Vorschein. Nicht, wie eigentlich gedacht, ein Holzboden. Balken und Sand waren lediglich auf den Beton aufgelegt. Abenteuerlich. 


Das hatte mehrere Folgen:
  1. Wir mussten viel mehr Zeit investieren, als geplant. 
  2. Wir haben über 1 Tonne Sand und über 1 Tonne Holz aus dem Haus geschleppt. Der Muskelkater bei Teilen des Teams war erstaunlich. 
  3. Wir brauchen jemanden, der uns im Erdgeschoss Estrich legt. Falls Ihr einen Tipp habt, wer uns kurzfristig, d.h. noch vor Ende Januar, aushelfen kann: Her damit! 
  4. Wir müssen die Risse im Beton aufwändig auffüllen. 
  5. Wir haben jetzt einen großen Haufen Sand vor dem Haus: 


Der Boden im Obergeschoss dagegen hat uns nur Freude gemacht. Denn die Spanplatten wurden verlegt. Und das sah dann tatsächlich doch noch ein bisschen wie Winter aus, weil es von oben herab "geschneit" hat:


Schuld war das Dämm-Material, das den Sand unterstützen soll. Und plötzlich sah alles so sauber und neu aus. 


Während wir also die alten Spanplatten in Küche und Wohnzimmer mühsam entfernt haben, wurden oben eine ganze Menge schwerer Spanplatten eingebaut. Klingt idiotisch, macht aber Sinn. 


Und am Ende hat dann doch wieder alles geklappt und wir konnten sogar den Wintergarten noch verkabeln. Wie immer vor allem Dank vieler fleißiger Helfer, die alle an einem Strang gezogen haben: